EAA-Bußgelder nach Ländern: Ihr reales Risiko 2026

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EAA-Bußgelder nach Ländern: Ihr reales Risiko 2026

EAA-Bußgelder variieren je nach Land: von 40.000 € in Italien bis zu 1.000.000 € in Spanien und bis zu 1.260.000 € in Ungarn, mit Vollstreckung seit dem 28. Juni 2025. Deutschland hat ein einzigartiges Abmahnsystem, das Wettbewerber zur direkten Durchsetzung berechtigt. Dieser Leitfaden bietet den definitiven Ländervergleich.

EAA-Bußgelder auf einen Blick

EAA-Bußgelder reichen von 40.000 € (Italien) bis 1.000.000 € (Spanien) und bis zu 1.260.000 € (Ungarn), Vollstreckung seit 28. Juni 2025.

LandHöchststrafeBehördeVollstreckungsbeginn
Ungarn1.260.000 € (oder 5 % Umsatz)Nationale Marktüberwachung28. Juni 2025
Spanien1.000.000 €AEPD28. Juni 2025
Niederlande900.000 € (oder 10 % Umsatz)ACM28. Juni 2025
Schweden900.000 € (10 Mio. SEK)PTS28. Juni 2025
Frankreich250.000 €DINUM / Arcom28. Juni 2025
Österreich200.000 €Bundesministerium28. Juni 2025
Belgien200.000 €FSMA28. Juni 2025
Deutschland100.000 €MLBF AoeR28. Juni 2025
Irland60.000 €CCPC28. Juni 2025
Italien40.000 € (oder 5 % Umsatz)AgID28. Juni 2025

Häufig gestellte Fragen

Welches EU-Land hat die höchsten EAA-Bußgelder?

Ungarn hat mit ca. 1.260.000 € oder 5 % des Jahresumsatzes das höchste potenzielle Bußgeld. Spanien hat mit 1.000.000 € das höchste feste Maximum für schwerwiegende Verstöße.

Wann begannen die EAA-Bußgelder?

EAA-Bußgelder gelten seit dem 28. Juni 2025 in allen 27 EU-Mitgliedstaaten. Einige Produktkategorien haben eine Übergangsfrist bis zum 28. Juni 2030.

Was ist ein Abmahnung im EAA-Kontext?

Eine Abmahnung ist eine außergerichtliche Unterlassungsaufforderung nach dem UWG. Im BFSG-Kontext kann ein barrierefreier Wettbewerber gegen einen nicht-konformen Konkurrenten vorgehen und einen unfairen Wettbewerbsvorteil geltend machen.

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